DoMe Dynamics
AI Agent Systems
— DoMe Dynamics · Werkstatt

Dominic MeiserIch komme aus der Mechatronik und der datenbasierten Forschung. Heute entwickle ich Systeme für die kontrollierte Arbeit mit KI-Agenten.

M.Sc. Mechatronik · Messtechnik, Sensortechnik, Datenanalyse

Offen für Rollen in AI-Adoption, Data Science & Engineering · DE / Remote.

In meiner Werkstatt übertrage ich die Arbeitsweise aus der Messtechnik auf KI-Agenten: Ich verbinde sie mit gepflegtem Wissen, begrenze ihre Werkzeuge und dokumentiere die Schritte, die zu einem Ergebnis geführt haben.

Herkunft

Aus der Messtechnik habe ich eine prüfende Haltung mitgenommen.

Meine heutige Arbeit mit KI-Agenten ist kein getrenntes Thema neben meinem bisherigen Werdegang. Sie setzt eine Arbeitsweise fort, die mich bereits in der Mechatronik, der Messtechnik und der angewandten Forschung begleitet hat.

Dort habe ich Messsysteme aufgebaut, Sensordaten ausgewertet und Verfahren entwickelt, mit denen sich große Merkmalsräume methodisch prüfen lassen. Dabei musste ich stets unterscheiden, ob ein Ergebnis nur auf den vorhandenen Daten gut aussieht oder auch unter sauber getrennten Bedingungen besteht. Bei KI-Agenten stellt sich dieselbe Frage. Ich möchte wissen, welchen Kontext ein Agent verwendet hat, welche Werkzeuge er aufrufen durfte und wie sich seine einzelnen Schritte später prüfen lassen.

Angefangen habe ich Anfang März 2026, und zwar nicht mit einem System, sondern mit einzelnen Code-Schnipseln, die ich aus Chats in Notebooks übernommen habe. Mit den Agenten wollte ich zunächst vor allem schneller entwickeln. Dabei zeigte sich jedoch recht früh, dass Geschwindigkeit allein nicht das eigentliche Problem löst: Zusammenhänge gingen zwischen Sitzungen verloren, Ergebnisse ließen sich später nur schwer rekonstruieren, und ein Agent konnte eine Aufgabe für abgeschlossen halten, obwohl eine unabhängige Prüfung noch Fehler fand.

Die Softwareseite dieser Arbeit habe ich nicht aus einer klassischen Entwicklerlaufbahn mitgebracht. Ich habe sie mir an genau diesen Problemen erschlossen und versucht, die methodische Strenge aus der Messtechnik beizubehalten. Aus dieser Haltung und aus den ersten Verlusten ist die Frage entstanden, die seitdem hinter allem steht.

Die Frage dahinter

Mich interessiert weniger, ob ein Agent einmal eine beeindruckende Antwort erzeugt. Ich möchte herausfinden, was nötig ist, damit ich ihm auch nach vielen Sitzungen, Werkzeugaufrufen und Änderungen noch sinnvoll Arbeit überlassen kann — ohne Kontrolle, Kontext und Lernfähigkeit zu verlieren.

Die Systeme auf dieser Website sind verschiedene Antworten auf diese eine Frage.

Ein Wendepunkt

Der Moment, in dem aus einem Fehler eine feste Grenze wurde.

Zweimal hat mir die eigene Test-Suite eine produktive Datenbank geleert. Es gab keinen Angriff und keinen spektakulären Moment — nur zweimal denselben stillen Verlust. Ein Audit über den Stack benannte diese Lücke anschließend als die größte offene.

Daraus habe ich eine Entscheidung abgeleitet: Befehle, die Daten zerstören können, werden geprüft, bevor sie laufen. Seitdem sitzt ein Hook (ein Prüfpunkt, der automatisch vor einer Aktion läuft) zwischen der Planung eines Agenten und der Ausführung. Er erkennt destruktive Muster, stoppt den Aufruf und protokolliert jeden Treffer.

Die erste Fassung war allerdings zu streng. Sie blockierte einen harmlosen Review-Auftrag, weil rm -rf darin nur als zitierter Text vorkam — Daten sahen für die Prüfung aus wie Befehle. Seitdem werden zitierte Textteile vor dem Abgleich ausgeblendet, und geprüft wird nur der eigentliche Befehl.

Geblieben ist eine feste Grenze mit ehrlichen Lücken. Der Hook ist ein Musterabgleich, kein vollständiger Schutz, und er ersetzt keine Reviews. Was er grundsätzlich nicht erkennen kann, habe ich dokumentiert.

Aus Problemen wurden Bausteine

Auf jeden wiederholten Verlust folgte ein eigener Baustein.

Der geleerte Datenbestand war der deutlichste Vorfall, aber nicht der einzige Verlust. Vier Probleme kehrten in der täglichen Arbeit wieder, und auf jedes davon ist mit der Zeit eine eigene Antwort entstanden. Die Karte zeigt diese Verbindung: links der Verlust, rechts das System, das ihn heute auffängt.

Kontext verschwand zwischen Sitzungen
Wissen speichern
Agenten-Gedächtnis & Living Vault
Arbeit war schwer nachzuvollziehen
Schritte aufzeichnen
Observatory & Reviews
Aktionen waren riskant
Grenzen setzen
Hooks & Freigaben
Wiederkehrende Aufgaben häuften sich
Abläufe steuern
DCO
DoMe Dynamics — eine zusammenhängende Werkstatt
Verlust → Antwort → heutiges System · belegt in den Projekt-Dossiers

Diese Antworten sind nicht nach einem fertigen Plan entstanden, sondern in der Reihenfolge, in der die Probleme auftraten. Wann welcher Baustein dazukam, zeigt die git-belegte Werkstattchronik.

Ausgewählte Projekte

Vier Projekte, jedes mit seiner Grenze.

Vier Stationen der Geschichte, als nachprüfbare Projekte: die wissenschaftliche Methode, das Gedächtnis zwischen Sitzungen, die Steuerung wiederkehrender Arbeit und die Kontrolle mit festen Grenzen. Zu jedem Projekt gehört eine ehrlich benannte Grenze — alle weiteren Systeme stehen unter Systeme & Projekte.

Mehr im Portfolio: Alle Systeme & Projekte (45 Repos · 7 Ebenen)

Arbeitsweise

Was sich durch meine Arbeit zieht.

Ich beginne selten mit der größtmöglichen Architektur. Zunächst versuche ich zu verstehen, welches konkrete Problem ein neuer Baustein lösen soll und ob sich der Aufwand dafür überhaupt lohnt. Danach baue ich die kleinste nutzbare Schicht und prüfe sie an einem echten Ablauf, bevor die nächste Stufe folgt.

Dabei verlasse ich mich nicht darauf, dass ein Agent seine eigene Arbeit für abgeschlossen hält. Änderungen werden am Code, an Tests oder an Messwerten überprüft. Bei kritischen Pfaden trenne ich die Umsetzung von einer unabhängigen Gegenprüfung, weil gerade dort Fehler durch mehrere interne Kontrollen hindurchkommen können. Wo etwas unklar bleibt, gehe ich reversibel vor, damit sich jeder Schritt wieder zurücknehmen lässt.

Was funktioniert, bleibt als wiederverwendbarer Ablauf erhalten. Was wiederholt schiefläuft, wird nach Möglichkeit zu einer festen Grenze, einem Hook (einem Prüfpunkt, der automatisch vor oder nach einer Aktion läuft) oder einem dokumentierten Muster. Dadurch wächst die Werkstatt nicht nur um weitere Projekte — sie verändert auch die Art, wie ich die nächsten baue.

Agenten arbeitenEntscheidungen & FehlerGedächtnis & Atlasspätere Suche & Planung

Die Werkstatt speichert nicht nur Projektdaten. Sie hält auch Entscheidungen, Lernpunkte und wiederkehrende Muster fest, damit spätere Sitzungen darauf zurückgreifen können — sie kann aus ihrer eigenen Vergangenheit lernen.

  • Messtechnik und experimentelle Arbeit
  • Datenanalyse und methodisch validiertes Machine Learning
  • Technische Entwicklung mit KI-Werkzeugen
  • Dokumentation und Nachvollziehbarkeit

Diese vier Felder tragen die Arbeitsweise. Der vollständige Werdegang mit Stationen und Suchprofil steht unter Profil & CV

Aktuell

Woran ich gerade arbeite.

Zwei Werkstücke mit ihrem heutigen Stand: die stabile Grenze, die aktuelle Reibung und der nächste Prüfschritt. Von Hand kuratiert, jede Aussage mit Datum.

Mein zentrales System für wiederkehrende Agenten-Abläufe, erreichbar über Telegram und eine Mini-App.

Grenze
Ein persönliches System, das bei mir lokal läuft — einen öffentlichen Zugang gibt es nicht.
Hakt gerade
Ob ein angenommener Auftrag wirklich im Hauptzweig angekommen ist, prüfe ich stellenweise noch von Hand — zwischen Steuerung und Job-Brücke fehlt die automatische Rückmeldung.
Als Nächstes prüfe ich
Ein Lebenszeichen der Worker und eine feste Rückmeldung von „angenommen“ bis „gemergt“, damit die Handprüfung entfallen kann.
Stand: 2026-07-15Case Study

job-radar

Local-only

Ein lokales Werkzeug, das Stellenangebote der Bundesagentur für Arbeit durchsucht, gegen mein Profil bewertet und Anschreiben entwirft.

Grenze
Bewusst kein automatisches Absenden — Entwürfe bleiben Entwürfe, und bisher ist nur eine Datenquelle angebunden.
Hakt gerade
Einzelne Rollen aus dem Wunschprofil liefern in der Suche der Bundesagentur null Treffer — die Suchbegriffe brauchen marktübliche deutsche Bezeichnungen.
Als Nächstes prüfe ich
Die Suchrollen nachschärfen und den täglichen, unbeaufsichtigten Lauf einrichten, der bisher aussteht.
Stand: 2026-07-15
Wozu das führt

Die Werkstatt arbeitet bereits an einem realen Ziel: meiner Bewerbung.

Seit Juli arbeitet die Werkstatt zum ersten Mal für ein Ziel außerhalb ihrer selbst. job-radar, eine kleine lokale Anwendung, durchsucht die öffentliche Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit, bewertet die Treffer gegen mein Profil und entwirft Anschreiben. Gebaut ist sie mit den Bausteinen und der Arbeitsweise dieser Werkstatt: eng geschnittene Arbeitspakete, eine getrennte Gegenprüfung und sauber isolierte Testdaten. In zwei realen Läufen hat sie 84 Stellen eingesammelt und drei Anschreiben-Entwürfe erstellt. Abgeschickt habe ich davon nichts automatisch — die Entwürfe bleiben Entwürfe, und die eigentliche Bewerbung bleibt Handarbeit.

Damit schließt sich der Bogen dieser Seite. Aus der prüfenden Haltung wurden Systeme, aus den Systemen eine Arbeitsweise — und die arbeitet jetzt an meinem nächsten Schritt.

Kontakt
Dominic Meiser · DoMe Dynamics
Dominic Meiser
Engineering · Agenten · Werkstatt

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Schreib mir bei Fragen, Ideen oder Feedback zu einem der Projekte — oder wenn du eine Richtung siehst, die ich testen sollte. Diese Seite ist mein Portfolio und meine Bewerbung; fachlicher Austausch ist ausdrücklich willkommen. Mein fokussierter CV liegt unter cv.dynamic-dome.com.

Gesprächsanlässe
Bewerbung & Rolle

Wenn mein Profil zu einem Team, einer Einstiegsrolle oder einem offenen technischen Umfeld passen könnte.

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Idee & Sparring

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