Meine heutige Arbeit mit KI-Agenten ist kein getrenntes Thema neben meinem bisherigen Werdegang. Sie setzt eine Arbeitsweise fort, die mich bereits in der Mechatronik, der Messtechnik und der angewandten Forschung begleitet hat.
Dort habe ich Messsysteme aufgebaut, Sensordaten ausgewertet und Verfahren entwickelt, mit denen sich große Merkmalsräume methodisch prüfen lassen. Dabei musste ich stets unterscheiden, ob ein Ergebnis nur auf den vorhandenen Daten gut aussieht oder auch unter sauber getrennten Bedingungen besteht. Bei KI-Agenten stellt sich dieselbe Frage. Ich möchte wissen, welchen Kontext ein Agent verwendet hat, welche Werkzeuge er aufrufen durfte und wie sich seine einzelnen Schritte später prüfen lassen.
Angefangen habe ich Anfang März 2026, und zwar nicht mit einem System, sondern mit einzelnen Code-Schnipseln, die ich aus Chats in Notebooks übernommen habe. Mit den Agenten wollte ich zunächst vor allem schneller entwickeln. Dabei zeigte sich jedoch recht früh, dass Geschwindigkeit allein nicht das eigentliche Problem löst: Zusammenhänge gingen zwischen Sitzungen verloren, Ergebnisse ließen sich später nur schwer rekonstruieren, und ein Agent konnte eine Aufgabe für abgeschlossen halten, obwohl eine unabhängige Prüfung noch Fehler fand.
Die Softwareseite dieser Arbeit habe ich nicht aus einer klassischen Entwicklerlaufbahn mitgebracht. Ich habe sie mir an genau diesen Problemen erschlossen und versucht, die methodische Strenge aus der Messtechnik beizubehalten. Aus dieser Haltung und aus den ersten Verlusten ist die Frage entstanden, die seitdem hinter allem steht.